Wednesday, June 8, 2011

Stress mii nöd


Es ist klar, dass die Industriegesellschaft heutzutage ein frenetisches Leben fordert. Alles im Namen der Produktivität und des Profits, selbst wenn dies unserem Wohlbefinden schadet.

Das Wort Stress ist immer populärer geworden. Es gibt sogar diejenigen Fällen, in denen eine Person, die nach Anerkennung und sozialem Status sucht, sich selbst als gestresst erklärt. “Ich bin gestresst” heisst ebenso “ich bin beschäftig, dann bin ich prominent”.

Die Auswirkungen des Stress sind aber nicht zu Scherz aufgelegt.

Eine jüngste Studie von WSI zeigt die Stressfaktoren am Arbeitsplatz in Deutschland. Die grösste Belastung der Befragten liegt beim Zeitdruck. Die Gesellschaft fordert von uns nicht nur Qualität, sondern auch Pünktlichkeit. Aber der Tag hat leider nur 24 Stunden.

An zweiter Stelle liegt der Anteil der schlechte Führung als grösste Belastung empfindet. Viele Mitarbeiter geben an, dass eine schlechte Führung den ganzen Arbeitsteam demotivieren kann. An dritter Stelle liegt der Anteil, der Angst vor Arbeitplatzverlust hat. Überraschend ist, dass monotones Arbeiten als Stressfaktor erst an letzter Stelle liegt. Kaum jemand belastet die Routine.

Knapp 50 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit den häufigen Überstunden. Es ist verständlich, weil, wer zusätzlich zur normalen Arbeitszeitstunden macht, kaum Zeit für die Familie hat. So kommt der, Stress auch zu Hause.

Stress zustände kommen häufig vor, wenn das Gleichgewicht zwischen Belastung und Entspannung gestört ist. Die Auseinandersetzung mit stressrelevanten Phänomenen wird immer von Emotionen begleitet. Stress kann sowohl körperlich als auch geistig verursacht werden. Heute weiss man, dass Stress eine Erkrankung der Seele ist, die Körperliche Symptome nach sich trägt.

Es ist empfehlenswert, dem Weg zur Meditation, Entspannung und guten Atmung zu folgen. Heutzutage ist die Meditation und Entspannungstechnik am Arbeitsplatz in einige orientalischen Ländern sehr üblich. Im Westen schluckt man hingegen immer mehr “Chemiestoffe” und viele Aspirine.

Marcelo Candido Madeira

Bild: In the Court of King Crimson (1969)

Saturday, August 21, 2010

Beschreibung von Gegenständen


Ich kann nicht ohne meinen Hausschlüssel ausgehen. Selbst wenn ich mit meiner Frau ausgehe, und sie ihren einzigen Hausschüssel nimmt, muss ich ebenfalls meine Schlüssel mitbringen.

Normalweise behalte ich sie in meiner rechten Hosentasche, das ist schon ein Brauch. Damit fühle ich mich in Sicherheit, ich kann immer wieder in mein Haus hereinkommen. Sie schützen mein Haus und damit meine Intimität.

Schlüssel haben ein merkwürdige Bedeutung. Sie öffnen Türen, sie verraten Geheiminisse, aber sie schliessen auch Schubladen.

Man sagt, dass die Freundschaft mit sieben Schlüsseln tief im Herzen aufbewahrt sein muss.

Schlüssel geben uns die Möglichkeit, neue Wege zu bahnen. Sie öffnen unsere Mentalität, unser Herz und befreien unsere Seele.

Sie bewaren unsere liebsten Gegenstände auf.

Saturday, August 30, 2008

Die Legende des Guaraná




Unter den 25.000 Pflanzenspezies des Regenwaldes in Amazonien, ist die Guaraná-Pflanze zweifellos die bekannteste Pflanze Brasiliens. Seit Urzeiten wurde der Guaraná als Heilmittel verwendet. Die Indianer in Amazonien glaubten, dass das Kauen der Guaraná-Samen Kraft für lange Kämpfe verleihen würde.

Heutzutage anerkennen die Wissenschaftler die therapeutische Wirkung des Guaraná zu. Die Untersuchungen zeigen, dass diese Pflanze die Blutgefässe erweitert und die Blutzirkulation erleichtert. Die regelmässige Anwendung hilft ausserdem der Hirnaktivität. Viele Experten bestätigen auch, dass der Guaraná das Gedächtnis revitalisiert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert.

Die Indianer aus Amazonien hatten Recht. Verschiedene Stämme halten den Guaraná für eine heilige Pflanze. Seine Effekte sind erstaunlich, aber seine Ursprungsgeschichte ist umso spannender.

Die Legende erzählt, dass ein Ehepaar aus dem Maués-Indianerstamm keine Kinder haben konnte. Sie baten Tupã, den Gott der Götter, um Hilfe. Als Tupã die Beklemmung des guten Ehepaares sah, gewährte er ihnen die Gnade eines hübschen und gesunden Jungen.

Der Kleine war schlau und fröhlich. Mit seiner Liebenswürdigkeit eroberte er sogleich die Herzen des ganzes Stammes. Jupari, der Böse Geist platzte vor Neid, als er die Freundschaft des Indianers sah.

Eines Tages, während der Junge im Wald Früchte sammelte, liess er sich ablenken. Jurupari verwandelte sich in eine grosse Schlange und biss plötzlich in das Bein des Jungen. Der arme Junge fiel zu Boden, und in wenigen Minuten starb er.

Seine Eltern versuchten ihm zu helfen, aber es war zu spät. Der ganze Stamm kam weinend, um den Jungen zu verabschieden. Die Wolken am Himmel wurden grau und zogen bedrohlich auf. Ein Baum in der Nähe wurde von einem Blitz getroffen. Die Mutter des eben verstorbenen Kindes stand auf, trocknete die Tränen und sagte:

- Tupã bemitleidet unseren Schmerz. Er sichert zu, dass, wenn wir die Augen meines Kindes in der Erde pflanzen, eine Pflanze geboren wird. Eine Pflanze deren Früchte unsere Glückseligkeit bringen wird!

Die Indianer befolgten die Wünsche des Gottes Tupã. Sie vergruben die Augen des Kindes wie Samen in der Erde. Aus ihnen wuchs ein hübscher Guaraná-Spross, der in der Tupisprache “Beere, die wie ein Menschenauge aussieht” heisst.


Deutsche Verfassung der Legende des Guaraná
Marcelo Candido Madeira

Friday, August 1, 2008

Die Sorgen der über 50-Jährigen



(Text aus dem Deutsch-Unterricht)

Das Ergebnis einer Umfrage der DBV-Winterthur Versicherungen zeigt die Sorgenskala der älteren Menschen in Deutschland. Auf Platz eins landet die Sorge um Angehörige, gefolgt von der Angst ein Pflegfall zu werden.

Überraschend ist, dass der Anteil der schweren Krankheit, zum Beispiel Krebs, nur an dritte Stelle kommt. Fast ebenso ist der Anteil der Angst vor Katastrophen. Viele fühlten sich belastet von Kriminalität und Terroranschlägen.

Der grössten Unterschied in der Einschätzung von Männer und Frauen zeigt sich vor allem im Hinblick auf die Angst vor Unfällen. Die Frauen fürchten sich mehr vor Unglücksfällen als Männer. Die Studie stellt deutlich fest, dass Frauen im Alter pessimistischer sind. Die Prozentsatz der Frauen ist immer hörerer als der Männer.

Beide sind jedoch einverstanden, dass die Vernachlässigung im Alter ebenfalls eine wichtige Sorge ist. Ein gruseliges Wort ist sowohl für die Frauen als auch für die Männer: Einsamkeit.

Marcelo Candido Madeira

Saturday, May 24, 2008

Urlaubskoffer




Tim hat sich immer gesagt, wenn er einen Urlaub machen könnte, würde er nach Italien fahren. Er wollte immer im Gardasee surfen.

Als Tim im Hotel angekommen war, bemerkte er, dass sein Koffer nicht da war. Als er aus dem Auto den Koffer holen wollte, war er verschwunden.

Am Strande legte er sich in die Sonne und dachte nach. Wahrscheinlich hatte ein Dieb seinen Koffe an der Tankstelle gestohlen, währendem er die Rechnung bezahlt hatte.

Am Nachmittag ging er ins Café. Nach ene paar Schlucken dachte er, als er auf dem Parkplatz eine Pause gemacht hatte.

Er ging entlang der Strand spazieren und dachte nach, ob es möglich wäre, als er auf den Toilette ging, dass der Dieb könnte seinen Koffer gestohlen haben.

Tim war besorgt und fuhr früher nach Hause. Endlich, als er zu Hause ankam, fand er heraus, was mit seinem Koffer passiert war. Als er in den Flur trat, sah er vor sich seinen schönen und liebsten Koffer.


Monday, May 12, 2008

Brief an die Lehrerin


Zürich der 16.01.2003

Liebe Lehrerin,

Ihr Brief hat mich sehr gefreut. Ich danke Ihnen. Aber ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich habe den Deutschkurs aufgegeben. Leider wohne ich in Zürich und da spricht man keine Hochdeutsch auf der Strasse. Wirklich wollte ich Deutsch lernen, obwohl das eine schwierige Sprach ist und erhlich klint das nicht so gut. Auf jeden fall gibt es in Zürich vielesprach und wir verstehen uns überall auf irgendwas.

Sorry teacher. Ich habe mir mühe gegeben. Ich habe versucht...aber...

Von Jetzt werde ich Züridütsch lernen...Ich kaufe ein paar Bücher und Videos ein...Es lohnt sich. Aber das Schlimme ist, wenn ich nach irgendwo in der Schweiz fahre, wie werden mich die Leute verstehen?

Beleuchten Sie mich, Lehrerin! Was soll ich machen? Ja! Ich weiss, dass ich Geduld haben soll. Aber ich mache keine Fortshriffte.

Ich werde mich aus dem Fenster werfen!!!

Helfe Sie mir!

Herzlich

Ein Schüler, der wegen Hochdeutsch gestorben ist!

Tuesday, April 15, 2008

Der Computer, die Toilette und das elektrische Licht




Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Bill Gates übertrieben hat, als er sagte: Wer keinen Computer bedienen kann, wird in zehn Jahren kein Mensch mehr sein.

Was zur Debatte steht ist: Was verstehen wir unter dem Begriff Mensch? Es ist doch klar, dass die Computer zahlreiche Gelegenheiten bieten, um die Menschen zu humanisieren. In verschiedenen Wissensbereichen bringt die Informatik Fortschritte, Verbesserungen und Vorteile. Die Computer bringen uns auch mehr Sicherheit im Fahrverkehr, Fortschritte in der Medizin, neue Wege in der Erziehung, und so weiter. Ausserdem gibt es unzählige Gelegenheiten am Arbeitplatz. Mit Computerkentnissen schafft man mehr Qualität und Produtivität in weniger Zeit, daher kann man mehr freie Zeit geniessen. In der Tat, ein gutes Rezept für Lebensqualität.

Trotz des Widerstandes gegen den Computer und besonders gegen das Internet, wird unser Leben immer digitaler. Heute erleben wir eine beispiellose technologische Revolution. Eine Revolution, die die sozialen Verhältnisse verändert. Die Mentalität, der Markt, die Politik, alles soll sich an die neue Ära anpassen.

Der Computer und das Internet sind noch nicht in allen Häusern eingerichtet. In annähernd zehn Jahren wird das Intenet so allgemein wie eine Toilette sein, die in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts W.C (Water Closet) hiess. Erst ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde das WC im Stadtzentrum verbreitet. Die neue Erfindung hat grosse Verbesserungen im Sanitärbereich gebracht.

Langsam wird der Computer in unserem Leben immer mehr anwesend sein. Heutzutage ist ein Leben ohne Elektrizität undenkbar. Mit dem Computer wird ebenfalls passieren. In der nahen Zukunft, werden die Computer so wichtig, wie heutezutage die elektrische Energie sein. Davor kann man nicht fliehen.